Stuttgarter Kartenspiel (Q12911)
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Hirsch-Königin
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Hirsch-Unterhofdame
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Hirsch-Oberhofdame
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Hirsch-As
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Hirsch-Zwei
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Hirsch-Drei
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Hirsch-Vier
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Hirsch-Fünf
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Hirsch-Sechs
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Hirsch-Sieben
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Hirsch-Acht
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Hirsch-Neun
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Hirsch-Banner
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Hunde-Königin
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Hunde-Unterhofdame
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Hunde-Oberhofdame
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Hunde-As
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Hunde-Zwei
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Hunde-Drei
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Hunde-Vier
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Hunde-Fünf
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Hunde-Sechs
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Hunde-Sieben
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Hunde-Acht
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Hunde-Banner
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Enten-König
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Enten-Ober
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Enten-Unter
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Enten-As
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Enten-Zwei
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Enten-Drei
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Enten-Fünf
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Enten-Sechs
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Enten-Sieben
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Enten-Acht
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Enten-Neun
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Enten-Banner
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Falken-König
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Falken-Ober
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Falken-As
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Falken-Zwei
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Falken-Drei
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Falken-Vier
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Falken-Fünf
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Falken-Sechs
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Falken-Sieben
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Falken-Acht
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Falken-Neun
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Falken-Banner
Beschreibung des Museums
Das Stuttgarter Kartenspiel gehört zu den wertvollsten Objekten des Landesmuseums Württemberg. Um 1430 in Südwestdeutschland entstanden, gilt es als ältestes erhaltenes Kartenspiel überhaupt. Die Größe der Karten, die aufwändige Ausführung der Figuren- und Tierdarstellungen sowie sein Bildprogramm machen es zu einem spannenden Einzelstück. Das Stuttgarter Kartenspiel wird zu den Jagdspielen gezählt. Dabei verbinden sich höfische Jagdmotive mit dem Themenkreis der idealen ritterlichen Liebe. Die Karten sollten wohl eher Gedankenspiele anregen, als zum tatsächlichen Spielen genutzt werden. Das vieldeutige Luxusspiel gelangte im 16. Jh. in die Münchner und im mittleren 17. Jh. in die Württembergische Kunstkammer.
Text: Ingrid-Sibylle Hoffmann, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart — Lizenz CC BY-SA 4.0. Dieser Abschnitt steht nicht unter CC0.
Notizen
- Technik laut Museum: Temperafarben, Zwischgold über rotem Bolus und verschiedene Metallauflagen auf Kreidegrund, auf Karton aus sechs Lagen Papier; Rückseiten Mennige mit Zinnober. Die Farben Falken und Enten haben männliche Hofkarten (König, Ober, Unter), Hunde und Hirsche weibliche (Königin, Oberhofdame, Unterhofdame).
- Der Museumsdatensatz nennt Johann Jakob Guth von Sulz (1543–1616) als Nutzer des Spiels. Literatur laut Museum u. a.: Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg, Bd. 2 (2017), Kat. Nr. 247; Werner Fleischhauer, Die Geschichte der Kunstkammer der Herzöge von Württemberg in Stuttgart (1976), S. 54 f.
- Fotos: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart (elf Karten Foto H. Zwietasch, CC BY; die übrigen CC BY-SA). Die Museumsdateien sind klein (die meisten 342 × 512 Pixel).
Steuerstempel
Zur Zeit dieses Spiels (1430) gehörte Heiliges Römisches Reich zum Hoheitsgebiet Heiliges Römisches Reich. Für dieses Gebiet ist in dieser Zeit kein System der Spielkartensteuer erfasst — es gibt hier also keine Stempel zu suchen.