Fälschung des Kartenspiels von Peter Flötner (19. Jh.) (Q13227)
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Auch bekannt als
Kinneser Tarock
Hersteller
unbekannt (untersucht)
Reproduktion von
Blatt
Drucktechnik
handgezeichnet/handgemalt
Kartenzahl
48
Maße
95 × 58 mm
Erscheinungszeit
19. Jh. (unscharf)
Sammlung
The British Museum (Inv. 1900,0127.2.1-48) Objekt
Rechte-Status
Werk gemeinfrei
Karten
-
Eichel, alle zwölf Karten
-
Laub, alle zwölf Karten
-
Herz, alle zwölf Karten
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Schellen, alle zwölf Karten
-
Rückseiten mit Liedsatz, Stimme Discantus
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Rückseiten mit Liedsatz, Stimme Altus
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Rückseiten mit Liedsatz, Stimme Tenor
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Rückseiten mit Liedsatz, Stimme Bassus
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Lederetui mit der Aufschrift „Kinneser Tarock“
Notizen
- Laut British Museum eine betrügerische Nachahmung des sehr seltenen Kartenspiels von Peter Flötner aus dem 16. Jahrhundert: mit Feder und Tinte auf künstlich verfärbtes Papier gezeichnet, sorgfältig koloriert und vergoldet. Auf den vier Assen steht statt des Nürnberger Stadtwappens das reich ausgeschmückte Wappen des Herzogs von Modena.
- Die Rückseiten tragen, mit roter und schwarzer Tinte geschrieben, die vier Stimmen eines mehrstimmigen deutschen Liedsatzes (Discantus, Altus, Tenor, Bassus) – wie das Flötner-Spiel im Germanischen Nationalmuseum. Die Karten liegen in einem alten Lederetui mit der Aufschrift „Kinneser Tarock“.
- Laut British Museum besitzt das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg eine weitere genaue Nachbildung des Flötner-Spiels. Geschenk von Sir Henry Hope Edwards an das British Museum, 1900.
- Fotos: © The Trustees of the British Museum, freigegeben unter CC BY-NC-SA 4.0. Das Museum zeigt die Karten nur in Gruppenaufnahmen, je Farbe und je Rückseiten-Stimme zwölf Karten; weil eine einzelne Karte darin nur rund 150 × 230 Pixel groß ist, sind die Aufnahmen nicht geschnitten.