Bayerisches Bild in Tirol (Q1352)

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Bayerisches Bild in Tirol
gehört zur FamilieFamilie der Bayerischen Kartenbilder
stammt ab vonBayerisches Isarkreis-Bild
Bayerisches Bild
Farbsystemdeutsches Blatt
Entstehungszeit1860 (circa)
EntstehungsraumInnsbruck
BestimmungskarteEichel-Ober (dt.)
Grün-König (dt.)
Herz-König (dt.)
Herz-Ober (dt.)
Schellen-König (dt.)
✎ Daten bearbeiten (Q1352)

Wie Salzburger Bild ein Konglomerat aus Bayerischem Bild (1810) und Isarkreis 'Kaiser'; Herz-König Anker, Schellen-König Rautenwappen → später Doppeladler.

Woran erkennt man es?

Primärmerkmale

Die Karten und Attribute, an denen sich das Kartenbild bestimmen lässt.

  • Eichel-Ober mit zwei Fechtwaffen, Eichel-Unter mit Schwert.
  • Schellen-Ober und Schellen-Unter mit Schwert.
  • Herz-Ober mit Stange, Herz-Unter mit Lanze.
  • Gras-Ober mit Zweispitz und Trommel, Gras-Unter mit Zweispitz und Querflöte.
  • Könige auf barocken Thronen mit Lehne: Herz-König mit einem Anker im Thronschild, Schellen-König mit dem bayerischen Rautenwappen, später mit Doppeladler; Gras-König mit Reichsapfel und Eichel-König ohne Thronschild.
  • Dausen bebildert: Herz-Daus Cupido in einer Kartusche, Eichel-Daus Bacchus auf dem Weinfass, Schellen-Daus Sau mit Hund, Gras-Daus Tierpyramide mit Hirsch, Einhorn und Adler.

Sekundärmerkmale

Begleitende Angaben. Für sich allein bestimmen sie das Bild nicht — sie stützen eine Bestimmung ab und datieren sie.

  • 36 Blatt.
  • Zahlenkarten mit kleinen Szenen aus dem Landleben, überwiegend aus dem Tiroler Bild.

Nach Hausler: Trommler und Pfeifer (2010) (Q1301), S. 211, in eigener Zusammenfassung. Die Zweiteilung in Primär- und Sekundärmerkmale ist die des Autors, keine Formatierung von uns.

Geschichte und Abgrenzung

Wie beim Salzburger Bild beschreibt Hausler auch dieses Bild als Zusammensetzung aus dem Bayerischen Bild von 1810 und dem Bayerischen Isarkreis-Bild vom Typ „Kaiser“. Nicht zu verwechseln mit dem Tiroler Bild: das ist ein eigenes Standardbild mit eigener Herkunft, und dieses hier ist das bayerische, das ab etwa 1860 in Innsbruck hergestellt wurde und dem Tiroler Bild Konkurrenz machte.

Nach Hausler: Trommler und Pfeifer (2010) (Q1301), S. 211, in eigener Zusammenfassung.


Konkordanz

Wo dieses Kartenbild in der Literatur zu finden ist und unter welcher Nummer es dort geführt wird — aus der IPCS-Blattnummer, aus „ist beschrieben in“ (P78) und aus den Belegen der Angaben oben. Die Liste ist keine Bibliografie: sie zeigt nur Werke, aus denen bei uns bereits etwas übernommen ist.

Werk dort geführt als / Fundstelle
Hausler: Trommler und Pfeifer (2010) (Q1301) S. 130, 200–201, 211, 211–212

Spiele mit diesem Kartenbild

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