Genfer Bild (Pierre Paiche, Genf, um 1759) (Q25370)
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Herz-König (frz.)
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Herz-Dame (frz.)
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Herz-Bube (frz.)
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Karo-König (frz.)
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Karo-Dame (frz.)
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Karo-Bube (frz.)
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Pik-König (frz.)
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Pik-Dame (frz.)
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Pik-Bube (frz.)
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Kreuz-König (frz.)
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Kreuz-Dame (frz.)
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Kreuz-Bube (frz.)
Ein zusammengestelltes Spiel, kein ueberliefertes (Los M27, 2026-09-22)
Die zwoelf Figuren sind eine Rekonstruktion. Gaston Bevilacqua hat sie aus den rund 35.000 Karten des Fonds Le Sage der Bibliothèque de Genève zusammengesucht und zu einem Spiel geordnet; wie er dabei vorging, hat er nicht verraten. Das Spiel ist damit der aelteste vollstaendig erhaltene Figurensatz eines Genfer Bildes — aber als Satz eine Zusammenstellung des 20. Jahrhunderts, nicht ein Fund.
Eine Karte nennt Bevilacqua selbst unsicher: „die Zuordnung des Karo Buben sei unsicher“ (Walter Haas, Zur Geschichte des „Genfer Bildes“, Das Blatt 72 (2025), S. 7). Das Foto haengt trotzdem am Karo-Buben — die Position der Karte ist eindeutig, unsicher ist ihre Zugehoerigkeit zu diesem Satz.
Und die Datierung schwankt in der Quelle selbst: der Text sagt „um 1759“, die Bildunterschrift von Abb. 21 sagt 1750. Am Item steht 1759 als circa-Wert mit 1750 als fruehester Moeglichkeit.
Steuerstempel
Zur Zeit dieses Spiels (1759) gehörte Genf zum Hoheitsgebiet Republik Genf. Für dieses Gebiet ist in dieser Zeit kein System der Spielkartensteuer erfasst — es gibt hier also keine Stempel zu suchen.