Heinrich Hauk (Q4070)
Frankfurt am Main (1595–1595), Kartenmacher; Herz-7 mit hingestreckter unbekleideter Dame, 1595 datiert
Redaktionsnotiz (Los F2-G, 2026-08-13): 1595 verlängert das belegte Fenster
Der Bestand führte Heinrich Hauk mit „Bögen 1580–1590, ein Exemplar auf 1588 datiert“ (Hoffmann, Altdeutsche Spielkarten, Z. 979). Petr Bílý / Wolfgang Altfahrt, Prae-Erotica, TALON 26/27 (2017), S. 70, nennt ein weiteres, später datiertes Blatt: „Aus Frankfurt hingegen stammt die erwartungsvoll hingestreckte Dame auf Herz-7, die auf den Jüngling zu warten scheint! (Heinrich Hauck, 1595)“ — belegt mit Dietrich/Hoffmann, Pikante Blätter, S. 34.
Die Bestands-Station bleibt unangetastet, die 1595er Attestierung steht als eigene Punkt-Station daneben: sie stammt aus einer anderen Quelle, und ein stilles Verlängern des Hoffmann-Fensters würde Hoffmann ein Jahr zuschreiben, das er nicht nennt.
Die Schreibung „Hauck“ ist als Alias nachgetragen. Zwischen ihr und dem Label „Hauk“ liegt ein Buchstabe — genau die Konstellation, an der in Los F2-E der Namens-Dedup „Holterit/Holteriet“ gescheitert ist.
Spiele
| Name | Abbildung | Blatt | Typ/Muster | Erscheinung | Stempel |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutsche Karte (Heinrich Hauk, Deutschland, Druckbogen um 1590) (Q15338) | deutsches Blatt | 1590 | |||
| Spielkarten (Heinrich Hauk, Frankfurt am Main, Druckbogen 1585) (Q15352) | 1585 |