Luxusspiel mit Orientalen (Andreas Benedictus Göbl, München, vor 1770 oder nach 1799) (Q8980)
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Hersteller
Andreas Benedictus Göbl (zugeschrieben)
Kartentyp
Blatt
Kartenzahl
32
Maße
98 × 57 mm
stammt aus
Erscheinungszeit
1748-1770 oder 1799-1832 (unscharf)
Beschrieben in
Schultz/Büchler: GÖBL Kartenmacher in München (Studien zur Spielkarte 35, 2015) (Kat.-Nr. 10, S. 62)
Sammlung
Rechte-Status
Werk gemeinfrei
Notizen
- Datierung disjunktiv: der von 1770 bis 1799 vorgeschriebene bayerische Steuervermerk fehlt, das Spiel entstand also davor oder danach — der Zeitraum dazwischen ist ausgeschlossen. Deshalb trägt das Item zwei gleichrangige Erscheinungszeit-Angaben, eine je Ast, und keine davon ist bevorzugt. Das British Museum datiert „spätes 18. Jahrhundert"; Reisinger setzt die „Orientalen-Deutschen" an den Anfang des 19. Jahrhunderts, was für den späten Ast spricht. (Beleg: Schultz/Büchler, GÖBL — Kartenmacher in München (Studien zur Spielkarte 35), S. 62)
Steuerstempel
Zur Zeit dieses Spiels (1759) gehörte München zum Hoheitsgebiet Kurfürstentum Bayern. Im Fenster 1749 bis 1769 galt dort:
| Steuersystem | Hoheitsträger | gültig von | bis |
|---|---|---|---|
| Kurbayerischer Kartenstempel 1724–1753 (Dekret vom 8. Juli 1724) | Kurfürstentum Bayern | 1724 | 1753 |
| Kurbayerischer Kartenstempel 1753–1770 (viergeteiltes Wappen) | Kurfürstentum Bayern | 1753 | 1770 |