Pariser Bild mit Zierrand (Andreas Benedictus Göbl, München, vor 1770 oder nach 1799) (Q9007)

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Hersteller
Andreas Benedictus Göbl (zugeschrieben)
Kartenzahl
52
Maße
88 × 56 mm
stammt aus
Erscheinungszeit
1748-1770 oder 1799-1832 (unscharf)
Rechte-Status
Werk gemeinfrei

Notizen

  • Datierung disjunktiv: der von 1770 bis 1799 vorgeschriebene bayerische Steuervermerk fehlt, das Spiel entstand also davor oder danach — der Zeitraum dazwischen ist ausgeschlossen. Deshalb trägt das Item zwei gleichrangige Erscheinungszeit-Angaben, eine je Ast. Das Buch nennt für den späten Ast ausdrücklich andere Hersteller — die Witwe Göbls oder ab 1807 ihren Sohn Cajetan; der Hersteller ist deshalb nur zugeschrieben, ein zweiter Hersteller-Wert wird bewusst nicht gesetzt. (Beleg: Schultz/Büchler, GÖBL — Kartenmacher in München (Studien zur Spielkarte 35), S. 172)



Steuerstempel

Zur Zeit dieses Spiels (1759) gehörte München zum Hoheitsgebiet Kurfürstentum Bayern. Im Fenster 1749 bis 1769 galt dort:

Steuersystem Hoheitsträger gültig von bis
Kurbayerischer Kartenstempel 1724–1753 (Dekret vom 8. Juli 1724) Kurfürstentum Bayern 1724 1753
Kurbayerischer Kartenstempel 1753–1770 (viergeteiltes Wappen) Kurfürstentum Bayern 1753 1770
3 Stempel aus den Jahren 1749 bis 1769 ansehen