Tiertarock (Andreas Benedictus Göbl, München, nach 1752) (Q9037)

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Notizen

  • Könnte identisch sein mit Q4139 (Tiertarock, München 1753) — Für Identität: die Fabrikmarke „And. Bened. Göbl Münch.“ auf dem Karo-König, die das Buch als „nur sehr selten auf frühen Göbl-Spielen nachweisbar“ bezeichnet, sowie derselbe Münchner Siegelamts-Stempel. Dagegen: Format 110 × 56 mm gegen 113 × 57 mm (3 mm Abweichung). Quelle: Schultz/Büchler, GÖBL — Kartenmacher in München, Kat.-Nr. 37, S. 202/208. Nicht automatisch zusammenführen — der Entscheid gehört einem Menschen (Kochbuch Rezept 19).
  • Könnte identisch sein mit Q4140 (Tiertarock, München 1754, Typ A) — Für Identität: Q4140 beschreibt das DSM-Exemplar, das das Buch auf S. 208 abbildet (Wappen der Kurpfalz auf dem Herz-König, Jahreszahl 1754; Radau P 18); das Buch sagt ausdrücklich, die drei Exemplare von Kat.-Nr. 37 seien „vom selben Holzstock gedruckt“ und unterschieden sich nur in den Eindrücken bei Herz- und Karo-König. Dagegen: Format 112 × 58 mm gegen 113 × 57 mm. Quelle: Schultz/Büchler, GÖBL — Kartenmacher in München, Kat.-Nr. 37, S. 202/208. Nicht automatisch zusammenführen — der Entscheid gehört einem Menschen (Kochbuch Rezept 19).



Steuerstempel

Zur Zeit dieses Spiels (1752) gehörte München zum Hoheitsgebiet Kurfürstentum Bayern. Im Fenster 1742 bis 1762 galt dort:

Steuersystem Hoheitsträger gültig von bis
Kurbayerischer Kartenstempel 1724–1753 (Dekret vom 8. Juli 1724) Kurfürstentum Bayern 1724 1753
Kurbayerischer Kartenstempel 1753–1770 (viergeteiltes Wappen) Kurfürstentum Bayern 1753 1770
3 Stempel aus den Jahren 1742 bis 1762 ansehen