Tarot de Besançon (Andreas Benedictus Göbl, München, um 1780) (Q9039)
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Hersteller
Könnte identisch sein mit
Kartentyp
Blatt
Kartenzahl
78
Maße
119 × 60 mm
stammt aus
Erscheinungszeit
1775-1785 (unscharf)
Beschrieben in
Schultz/Büchler: GÖBL Kartenmacher in München (Studien zur Spielkarte 35, 2015) (Kat.-Nr. 51, S. 296)
Sammlung
Rechte-Status
Werk gemeinfrei
Notizen
- Könnte identisch sein mit Q4146 (Besançon-Tarock, München um 1754) — Für Identität: beide tragen die Aufschrift „… GÖBL IN MINCHEN“ ohne Umlaut — Kat.-Nr. 52 schreibt an derselben Stelle „MÜNCHEN“, die Verwechslung mit Kat. 52 ist damit ausgeschlossen. Dagegen: Q4146 trägt kein Format zum Vergleich, und seine Zeit (1754) ist aus dem Steuerstempel abgeleitet, während das Buch Kat.-Nr. 51 auf „um 1780“ datiert. Quelle: Schultz/Büchler, GÖBL — Kartenmacher in München, Kat.-Nr. 51, S. 296. Nicht automatisch zusammenführen — der Entscheid gehört einem Menschen (Kochbuch Rezept 19).
Steuerstempel
Zur Zeit dieses Spiels (1780) gehörte München zum Hoheitsgebiet Kurfürstentum Bayern. Im Fenster 1770 bis 1790 galt dort:
| Steuersystem | Hoheitsträger | gültig von | bis |
|---|---|---|---|
| Kurbayerischer Kartenstempel 1753–1770 (viergeteiltes Wappen) | Kurfürstentum Bayern | 1753 | 1770 |
| Kurbayerischer Kartenstempel 1770–1799 (Mandat vom 16. Mai 1770) | Kurfürstentum Bayern | 1770 | 1799 |