L. C. Zamarski (Q10070)
Redaktionsnotiz (Los G4, 2026-08-11): ob hier Spielkarten produziert wurden, ist offen
Dieses Firmen-Item schließt eine Lücke in der Nachfolgekette: Q4509 „Zamarski & Dittmarsch" wurde am 24. Mai 1865 aufgelöst, und am selben Tag entstand die „Typografisch-literarisch-artistische Anstalt in Wien L.C. Zamarski". Bisher hätte die Nachfolge auf Q4510 gezeigt — das ist aber die Person Ludwig Carl Zamarski, nicht die Firma; eine Kante Firma → Person wäre eine Typ-Verwechslung.
Was ausdrücklich nicht behauptet wird: dass diese Firma Spielkarten hergestellt hat. Kruml schreibt: „Ob dieses ‚weit verzweigte Geschäft' auch die Spielkartenproduktion umfasste ist fraglich." (Die Spielkartenfabrik Zamarski & Dittmarsch — Eine kurze Liaison, Talon 31/2022, gedr. S. 89.) Das Wiener Adressbuch von 1867 führt L. C. Zamarski unter den Spielkartenfabrikanten, keine weitere Quelle bestätigt es, und der Handelsregister-Eintrag von Anfang 1867 listet sechs Geschäftsbereiche — darunter keine Spielkartenproduktion.
Am Item steht deshalb nur, was belegt ist: Gründung, Gründer, Sitz und Nachfolge. Sollte sich die Kartensparte bestätigen, endete sie nach derselben Quelle bereits 1866.
Spiele
Keine Spiele.
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