Johann Wilhelm (Q1104)
Redaktionsnotiz (Los G16, 2026-08-13): Zwei Väter für einen Johann Wilhelm
Mit Johann Wilhelm endet die Egerer Spielkartenproduktion: in seinem Sterbeeintrag von 1897 und im Sterbeeintrag seiner Frau von 1880 heißt sein Beruf nicht mehr Kartenmacher, sondern „bürg. Mehlhändler und Bäckermeister" (Wolfgang Altfahrt, Kartenmacher in Cheb / Eger (Böhmen), TALON 29/2020, S. 63). Die Werkstatt hatte er über die Heirat mit Anna Margarethe Platzer (7. August 1842) bekommen und den Namen ihres Vaters auf den Druckstöcken durch seinen eigenen ersetzt — auf dem Eger-Deutschen-Block S184 steht „IOH. WILHELM / EGER" und das Jahr 1852.
Ein Vorbehalt, den die Quelle selbst nicht auflöst. Der Geburtseintrag vom 11. September 1821 nennt als Vater „Wilhelm Georg, bürg. Rothgärbermeister" und als Mutter Margarethe; der Trauungseintrag von 1842 nennt den Bräutigam dagegen als Sohn „des Niklas Wilhelm Bürgers in Eger No 271 und der Thekla geborenen Battinger" (ebd. S. 61 f., beide im Wortlaut zitiert). Ob Geburts- und Trauungseintrag denselben Mann meinen, steht damit nicht fest. Die Lebensdaten dieses Items (\*1821, †1897) folgen Altfahrts Zuordnung.
Spiele
| Name | Abbildung | Blatt | Typ/Muster | Erscheinung | Stempel |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutsche Karte (Johann Wilhelm, Eger, Druckbogen um 1852) (Q13874) | deutsches Blatt | 1852 |
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