Spielkarten AG vorm. Gebr. Bechstein (Q2875)
1887 (strittig: Quellen-Widerspruch — laut Braun: Die Spielkarten in der DDR (Spielkarten Bd. 2, 2. Aufl. 2000))
1893 (strittig: Quellen-Widerspruch — laut Braun: Die Spielkarten in der DDR (Spielkarten Bd. 2, 2. Aufl. 2000))
Notizen
- Zu Gründungs- und Auflösungsdatum: Segeth (1986) nennt 1886 und 1892, Franz Braun nennt in „Die Spielkarten in der DDR“ (Bd. 2, S. 10) 1887 und 1893 — „… aus der 1887 die ‚Altenburger Spielkartenfabrik A.-G.‘ entstand. Nachfolgerin wurde 1893 die ‚Altenburger Spielkartenfabrik Schneider & Co.‘“ Beide Angaben stehen deshalb mit dem Vermerk „strittig“ nebeneinander. Braun benutzt für diese Firma den Namen „Altenburger Spielkartenfabrik A.-G.“ (seit 2026-08-12 als Aliasname hinterlegt). Entscheiden könnte Band 8 der Reihe, der dem Projekt nicht vorliegt.
Redaktionsnotiz (Los I2, 16.08.2026): die direkte Kante zur VSSF ist entfernt
Bis heute stand an diesem Item eine unbelegte Kante „Nachfolger → Q2848 Vereinigte Stralsunder Spielkarten-Fabriken AG (1898)“ samt Gegenrichtung — direkt neben der belegten Kette, die denselben Vorgang feiner beschreibt:
- Gebr. Bechstein → 1886 → Spielkarten AG vorm. Gebr. Bechstein → 1892 → Q1827 Schneider
& Co. → 1898 → Q2848 VSSF (Abt. Altenburg)
Segeths ASS-Stammbaumtafel (Spielkarten, Battenberg 1986) führt die Altenburger Linie genau so — „1832 Gebrüder Bechstein“ → „1886 Spielkarten AG vorm. Gebr. Bechstein“ → „1892 Carl Schneider & Co. Altenburg“ → „1898 Verein. Stralsunder Spielkartenfabriken Abt. Altenburg v. Schneider & Co.“ —, und dieselbe Tafel steht in Braun Bd. 15 auf S. 12 („1832 Gebr. Bechstein Altenburg · 1887 Altenburger Spielkartenfabrik AG · 1893 Schneider & Co. Altenburg · 1897 VSS Abt. Altenburg vorm. Schneider & Co.“). Eine direkte Linie von der Bechstein-AG zur VSSF gibt es auf keiner der beiden Tafeln; die Firma dieses Items war 1898 seit sechs Jahren aufgelöst.
Die zwei Statements sind deshalb entfernt worden (Punkt W4, Martin-Freigabe für die Klasse „unbelegte Kante neben belegter, feinerer Kette“). Kein Beleg ging verloren — die direkte Kante trug keinen. Wer sie in einem künftigen Import wiederfindet, sollte sie nicht zurückschreiben, sondern die Kette über Schneider & Co. prüfen.
Spiele
| Name | Abbildung | Blatt | Typ/Muster | Erscheinung | Stempel |
|---|---|---|---|---|---|
| Standardkarten (Spielkarten A.G., Altenburg, um 1890) (Q15082) | französisches Blatt | 1890 | |||
| Whist (Altenburger Spielkartenfabrik A.G., Altenburg, um 1886) (Q14760) | französisches Blatt | 1886 |
Stammbaum
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