Musikalisches Kartenspiel (Johann Hieronymus Löschenkohl, Wien, 1806) (Q30662)

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Drucktechnik
Kupferstich
Radierung
Kartenzahl
52
Maße
101 × 67 mm
stammt aus
Erscheinungszeit
1806
Beschrieben in
Playing Cards. 1st Supplement (1988) (Kat.-Nr. Ge. 51, S. 53)
Sammlung
Wien Museum (Inv. 47.146)
Rechte-Status
Werk gemeinfrei
Karten

Zum Spiel

Johann Hieronymus Löschenkohl war Kupferstecher und Verleger in Wien und verlegte auch Noten. Sein Musikalisches Kartenspiel von 1806 verbindet beides: Die Bildkarten zeigen Musiker, Sängerinnen und Tänzerinnen, die Zahlenkarten tragen kurze Notenzeilen – Lieder, Klavierstücke und Bearbeitungen, darunter Stücke von Mozart. Nach dem Beiheft diente es eher der geselligen Unterhaltung und dem gemeinsamen Musizieren als einer ernsthaften Whistpartie, ähnlich den Kartenalmanachen der Zeit. Das einzige bekannte Exemplar besitzt das Wien Museum (früher Historisches Museum der Stadt Wien); der Treff-Bube trägt die Bezeichnung „Chez Löschenkohl a Vienne“.


Steuerstempel

Zur Zeit dieses Spiels (1806) gehörte Wien zum Hoheitsgebiet Kaisertum Österreich. Im Fenster 1796 bis 1816 galt dort:

Steuersystem Hoheitsträger gültig von bis
Barockstempel Österreich 1762–1802 Habsburgermonarchie 1762 1802
Österr. Stempelpatent 1808 Kaisertum Österreich 1808 1918
12 Stempel aus den Jahren 1796 bis 1816 ansehen