Mathias Koller (Q4090)
Wien (1812–1814), Im Neulerchenfeld
Wien (1815–1816), Auf der Wieden 454
Wien (1823–1826), Auf der Wieden im Starhembergischen Freyhaus 1 im 1. Hofe, 2. Stock
Wien (1827–1827), Auf der Laimgrube nächst der Wien 46
Wien (1828–1828), Auf der Laimgrube nächst der Kothgasse im Windmühlgäßchen, zum Morgenstern 153
Wien (1831–1831), Auf der Laimgrube nächst der Kothgasse im Windmühlgäßchen, zum Morgenstern 153
Wien (1833–1834), Auf der Laimgrube nächst der Kothgasse im Windmühlgäßchen, zum Morgenstern 153
Wien (1835–1835), Auf der Laimgrube nächst der Stiegengasse, zum Morgenstern 153
- Hoffmann/Kroppenstedt: Inventar-Katalog der Spielkarten-Sammlung des Stadtmuseums Linz (1969)
- Kaplan: The Encyclopedia of Tarot, Vol. II (1986)
- Altfahrt: Wiener Kartenmacher des 19. Jahrhunderts (Studien zur Spielkarte 3, 1990)
- Wolfgang Altfahrt, mpcia.at
- Export und Preise von Wiener Spielkarten im frühen 19. Jahrhundert (Talon 5/1996)
- Von Lyon nach Wien - die Entstehung des Wiener Bildes (Talon 9/2000)
- Neuerscheinung: “Herz-Schelle-Laub-Eichel” (Talon 13/2004)
- Ausstellungsbericht "Tarock und die Wieden" (Talon 16/2007)
- Spielkarten aus privatem Besitz in Kärnten (Talon 19/2010)
- Hoffmann/Kroppenstedt: Inventar-Katalog der Spielkarten-Sammlung des Stadtmuseums Linz (1969)
- Kaplan: The Encyclopedia of Tarot, Vol. II (1986)
- Altfahrt: Wiener Kartenmacher des 19. Jahrhunderts (Studien zur Spielkarte 3, 1990)
- Wer noch? Die Hersteller von Spielkarten im 2. Viertel des 19. Jahrhunderts in Wien (Talon 33/2024)
Redaktionsnotiz (Los F2-G, 2026-08-13): Die ersten Wiener Vedutentarocke — und warum 1854 keine Nachfolge ist
Wolfgang Altfahrt, Ausstellungsbericht Tarock und die Wieden, TALON 16 (2007), S. 60: „Matthias Koller hat in seiner Werkstatt im I. Hof des Starhembergischen Freihauses bis 1826 die ersten Wiener Vedutentarocke hergestellt. Sein 1819 mit Szenen aus aller Welt kombiniertes Tarock wurde auch 1854 von der Fa. Josef Glanz teilweise übernommen.“
Beides deckt sich mit dem Bestand: die Adress-Station „Auf der Wieden im Starhembergischen Freyhaus 1 im 1. Hofe, 2. Stock“ läuft dort 1823–1826. Neu ist die inhaltliche Aussage — die ersten Wiener Vedutentarocke —, für die es kein Feld gibt; sie steht hier.
1854 begründet KEINE Nachfolge Koller → Glanz. Übernommen wurden Kartenbilder, nicht ein Betrieb — Koller ist zu diesem Zeitpunkt seit rund zwanzig Jahren aus dem Wiener Adreßbuch verschwunden, und seine belegte Nachfolge führt 1839 zu Leonard Arnold (Q10088). Dieselbe Linie wie die „fremden Nachdrucke aus Druckstöcken“ in Los G4.
Zur Namensform: der Aufsatz schreibt im Fließtext „Matthias“, in der Bildunterschrift „Mathias“ — das Item führt „Mathias“ mit den Aliassen „Koller, Math.“/„Koller, Mathias“. Kein neuer Alias, weil „Matthias Koller“ die Suche nicht besser macht als die vorhandenen.
Spiele
| Name | Abbildung | Blatt | Typ/Muster | Erscheinung | Stempel |
|---|---|---|---|---|---|
| Französische Karte (Mathias Koller, Wien, Druckbogen um 1830) (Q13844) | französisches Blatt | 1830 | |||
| Französische Karte (Mathias Koller, Wien, Druckbogen um 1840) (Q13845) | französisches Blatt | 1840 |
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