Elbemühl (Q9802)
Redaktionsnotiz (Los F2-G, 2026-08-13): MIRAKEL ist der Markenname, nicht die Firma
Jean Darquenne / Wolfgang Altfahrt, Selten publizierte Spielkarten. Nicht bei Klaus Reisinger, TALON 34 (2025), S. 287: „Die Elbemühl erzeugte von 1926-1935 Spielkarten. Ihre auf dem Kunstseiden-Grundstoff ‚Zellon‘ hergestellten Spielkarten verkauften sich unter dem Suggestivnamen ‚MIRAKEL‘.“ Die Karten selbst tragen „MIRAKEL ELBEMÜHL PAPIERFABRIKEN UND GRAPHISCHE INDUSTRIE A. G. WIEN VI“.
Damit ist ein Bestands-Konflikt aus Los F2-F aufgelöst — dort war notiert, die Marke MIRAKEL gehöre laut Talon 28/2019 (S. 68) der Wiener Elbemühl, während der Bestand ein Item Q4259 „Mirakel“ als Firma in Prag 1929–1940 führt. Beides stimmt und meint Verschiedenes: hier ein Wiener Produktname 1926–1935, dort eine Prager Firma. Sie werden nicht zusammengelegt.
Offen bleibt der Prager Doppeleintrag: neben Q4259 „Mirakel“ (Prag 1929–1940, Alias „Miracle“) steht Q4526 „Miracle“ (Prag ab 1918). Beide hängen an denselben Talon-Quellen. Das ist ein Dubletten-Prüffall, aber keiner dieses Loses — Frage im Bericht F2G, §9.
Der Markenname steht als Alias an der Firma, nicht als eigenes Item: die Klasse „Marke“ ist im Prototyp aufgeschoben und wartet auf einen Sammelentscheid.
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