Fischer, Michael (Q4558)
Redaktionsnotiz (Los F2-F, 2026-08-12): Vischer und Fischer sind derselbe Mann
Dieses Item ist der erste von drei E9-Funden dieses Loses — geplant war ein neues Item „Michael Vischer". Gefunden hat ihn nicht der Namens-Dedup, sondern der Blick auf die Hersteller-Tabelle von Augsburg: dort steht er als „Fischer, Michael", Augsburg ab 1589, mit einer Verwandtschafts-Kante zu Hans Forster. `wbsearchentities` auf „Michael Vischer" liefert null Treffer — ein Vokal-Konsonant-Unterschied plus Label-Sortierung Nachname-zuerst genügen. Beide Schreibungen stehen jetzt als Alias.
Die Quelle benutzt beide Formen nebeneinander. Das Testament Hans Forsters vom 12.7.1584: „Item meinem freundlichen lieben Schwager Michael Fischer, Bürger und Kartenmaler zu Augsburg schaff ich meinen Wolfspelz" (Wolfgang Altfahrt, Das Testament von Hans Forster (auch von Christof Forster), TALON 4 (1995), S. 35). Das Regest von Karl Uhlirz zum Oberkammeramtsrechnungsbuch 1589: „Michael Vischer, Kartenmacher zu Augsburg, erlegt als Abfahrt für ein Legat von 300 fl aus dem Testament der Witwe Ursula … 30 fl" (ebd. S. 27).
Die Verwandtschaft war einseitig. Q4558 zeigte auf Q4061, Q4061 nicht zurück — dieselbe Fehlerklasse, die G16 §3.4 und F2-D beschrieben haben: der Infobox-Lua liest nur eigene Statements, die Verbindung war in einer Richtung unsichtbar. Jetzt steht sie beidseitig. Er war Schwager, verheiratet mit Hans Forsters Schwester Maria in Potzenhofen bei Augsburg. Zu Georg und Christof Forster wurde die Kante nicht gezogen: sie wäre eine Ableitung aus zwei Aussagen, wörtlich nennt die Quelle nur Hans' „meinem freundlichen lieben Schwager".
Die Bestands-Station war blank (Augsburg „ab 1589", ohne Rolle, ohne Referenz) und wurde deshalb in place auf 1584–1589 gebracht — dieselbe Regel wie in F2-E: in place nur, wo die Bestands-Angabe keine fremde Quelle referenziert.
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