Georg Heyterer (Q8445)
Wien (1820–1821), Georg Hayderer, unter der prot. Fa … (siehe oben), erzeugt für das Inland als auch für das russische Polen, Moldau und Levante Spielkarten, Auf der Laimgrube an der Wien 68
Wien (1822–1823), Georg Hayderer, unter der prot. Fa … (siehe oben), verfertigt Spielkarten für Rußland, Polen, die Wallachei und Türkei, wie auch für das Inland, An der Wien in der Pfarrgasse 58
Wien (1824–1824), unter der prot. Fa … (siehe oben)
Wien (1825–1825), Georg Hayderer, unter der prot. Fa … (siehe oben), erzeugt für das Inland …, Auf dem Strozischen Grunde in der Kaiserstr. 26
Klagenfurt (1803–1810), Kartenmaler; fuehrte die vaeterliche Werkstatt weiter, kaufte 1803 eine zweite Gerechtsame um 300 Gulden und gab beide 1809/1810 an Jakob Berghammer ab
Wien (1802–1802), Geselle
Redaktionsnotiz (Los F2-C, 2026-08-12): Ein Klagenfurter in Wien — und eine offene Lücke
Dieses Item stand bis zu diesem Los als reiner Wiener Adressbuch-Eintrag da (Altfahrt, Studien zur Spielkarte 3, 1990). Der Klagenfurt-Aufsatz gibt ihm eine Herkunft: Georg Hayderer wurde 1780 als Sohn des Kartenmalers Sebastian Heyterer in Klagenfurt geboren, heiratete 1804 Catharina Menner — „beide Ehepartner hatten denselben Großvater, nämlich Franz Anton Menner" (Wolfgang Altfahrt, Kartenmaler in Klagenfurt, TALON 32/2023, S. 143) — und führte dort die väterliche Werkstatt.
Offen, bewusst nicht aufgelöst: Die Wiener Adressbücher führen ihn ab 1812, der Aufsatz lässt ihn erst um 1824 nach Wien übersiedeln (Bürgereid Anfang April 1824, „ist den 2. Mai 1824 als Meister der Lade einverleibt worden", ebd. S. 144). Beide Angaben stammen von demselben Autor und sind nach Regel R1 nicht gegeneinander sortierbar. Sie widersprechen sich auch nicht zwingend: die Adressbuch-Zeilen von 1812–1818 nennen die „prot. Fa Heyterer und Schöttel, welche Valentin Schöttel als öffentlicher Gesellschafter führt" — ein abwesender Teilhaber ist damit vereinbar. Weil das aber eine Auslegung wäre und kein Beleg, ist kein `strittig`-Flag gesetzt worden.
Ebenfalls offen: Das bestehende Statement „Nachfolger → Andreas Sageder (1829)" liegt drei Jahre nach seinem Tod (17. Dezember 1826) und zwei Jahre nach der Versteigerung seines Nachlasses im Konkurs (Erlös 406 fl 49 x WW, ebd. S. 144). Die Kante stammt aus Los G8 und wurde hier nicht angetastet.
Spiele
Keine Spiele.
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