Joseph Menner (Q9852)
Redaktionsnotiz (Los F2-C, 2026-08-12): Drei erhaltene Spiele, keines im Wiki
Joseph Menner ist der einzige Klagenfurter Kartenmaler, von dem Spielkarten erhalten sind — von allen anderen heißt es im Aufsatz jedes Mal „Spielkarten sind nicht bekannt". Erhalten sind drei Trappola-Spiele:
- Cary Collection AUS 76 und GER 275 (Beinecke Rare Book and Manuscript Library,
Yale University) — zwei Fragmente, die sich ohne Dubletten zu einem fast vollständigen Spiel ergänzen; es fehlen nur Schwert-Bube und Becher-8.
- ein Spiel vom gleichen Druckstock, aber anders koloriert, im Stadtmuseum St. Veit an
der Glan (erstveröffentlicht von Peter Blaas, Südspielkarten, Sonderheft zu TALON 12, 2003, S. 47 ff.).
Altfahrt korrigiert dabei eine Angabe der Trappola-Literatur ausdrücklich: die beiden Cary-Fragmente seien nicht deshalb vom selben Holzstock, weil Karten doppelt vorhanden wären — „Dies ist nicht richtig, beide Spielfragmente haben die selbe Rückseite und ergänzen sich (ohne Duplikate)" (Kartenmaler in Klagenfurt, TALON 32/2023, S. 133).
Nicht importiert. Katalog-Bedatung ist bis nach der Self-Host-Migration zurückgestellt (Bedatungs-Strategie.md). Die Druckstöcke könnten laut Altfahrt noch von seinem Vater Franz Anton Menner stammen.
Spiele
| Name | Abbildung | Blatt | Typ/Muster | Erscheinung | Stempel |
|---|---|---|---|---|---|
| Trappola (Joseph Menner, Deutschland, 1774) (Q14879) | italienisches Blatt | 1774 |